Neue Spalt- und Universaläxte von Husqvarna

Tradition und Innovation im angesagten Design

Husqvarna Spalt- und Universalaxt

Lange bevor die Motorsäge ihren Siegeszug im Wald antrat, war die Axt das Werkzeug für die Waldarbeit. Und auch heute noch gehört die Axt neben der Motorsäge zur Grundausstattung eines jeden privaten oder professionellen Waldarbeiters.

Seit Jahrzehnten werden Äxte mehr oder weniger unverändert hergestellt. In einen schlank ausgeschmiedeten Axtkopf wird ein Holzstiel eingepasst und mit Keilen gesichert. Diese traditionelle Bauweise war gut, brachte aber auch mit zunehmendem Lebensalter der Axt Probleme mit sich. Lose Axtköpfe und gebrochene Holzstiele verursachten früher wie heute zum Teil sehr gefährliche Arbeitssituationen.

Dank modernem Materialmix und innovativer Herstellungstechnik beenden die neuen Äxte der Fa. Husqvarna diese unangenehmen Begleiterscheinungen herkömmlicher Spaltwerkzeuge. Das auffälligste an den Forstwerkzeugen ist wohl der glasfaserverstärkte Kunststoffstiel, der nicht nur nahezu unzerstörbar, sondern schon bei der Herstellung dauerhaft mit dem Axtkopf fest verbunden wird. Bei genauem Hinsehen erkennt man dann noch viele weitere Besonderheiten der neuen Axtgeneration aus dem Hause Husqvarna.

Durch das innovative Design aufmerksam geworden, mussten wir von motorsägenkette-schärfen.de die Äxte gleichmal einem Praxistest unterziehen. An dieser Stelle geht unser Dank schon mal an Husqvarna, die uns für unsere Arbeit zwei verschiedenen Äxte zur Verfügung gestellt hat.

Produktsortiment

Husqvarna bietet gleich eine Vielzahl der innovativen Spaltwerkzeuge in einem umfangreiche Produktsortiment an. Vom Handbeil für die Zündholzherstellung über Universaläxte bis hin zur schweren Spaltaxt findet der Käufer garantiert das für ihn passende Modell. Im Einzelnen weist das Produktportfolio folgende Werkzeuge auf:

  • Universalbeil, 900 Gramm, UVP 39,90 €
  • Universalaxt, A 1400, UVP 64,90 €
  • Universalaxt, A 2400, UVP 79,90€
  • Spaltaxt, S 1600, UVP 69,90 €
  • Spaltaxt, S 2800, UVP 79,90 €
  • Link zur Herstellerseite

Alle Äxte werden mit einem Trage- und Transportschutz geliefert, der seinem Namen alle Ehre macht und zudem durch eine Öse zum Aufhängen auch für Ordnung in der Werkstatt sorgt.

Technische Details

Alle Modelle weisen im Prinzip die gleichen Details auf, mal abgesehen davon, dass die Axtgeometrie bei einer Spaltaxt natürlich anders ausfällt als bei einer Universalaxt. Im Einzelnen darf sich der Käufer über folgende Details freuen:

Hohlschliff

Hohlschliff der Husqvarna Axt

Der Axtkopf weist einen Hohlschliff auf, der das Eindringen der Axt in das Holz erleichtert. Beim Auftreffen dringt so die Schneidekante leichter in das Spaltgut ein, erst nach und nach setzt die volle Spaltwirkung ein. Dadurch wird ein „Vorspalt-Effekt“ erzielt, der bei unserem Test auch spürbar war.

Hammerfunktion

Schlagplatte der Husqvarna-Axt

Ein Alleinstellungsmerkmal der Axt ist die Hammerfunktion. Der Werkzeugkopf weist bei allen Husqvarna-Äxten eine Schlagplatte auf, die ausdrücklich zum Eintreiben von Kunststoff- und Alukeilen (keine Stahlkeile!) zugelassen ist.

Zwar haben viele Äxte auf der Oberseite eine so genannte Schlagplatte, doch uns ist kein Hersteller bekannt, der nicht in irgend einer Form eine Einschränkung für das Treiben von Keilen mit einer Axt vorgibt. So findet sich z.B auf der Internetseite der Fa. Ochsenkopf folgender Hinweis...

„Verwenden Sie zum Eintreiben von Alu- und Kunststoffkeilen ausschliesslich geeignetes Werkzeug wie zum Beispiel einen Spalthammer. Nur dieses Werkzeug ist aufgrund seiner speziell konzipierten Bauart zum Eintreiben von Keilen dauerhaft geeignet.“

Quelle: Website der
Fa. Ochsenkopf

Der Grund liegt wohl in der schlanken Ausformung des so genannten „Hauses“, also der Öffnung für den Axtstiel. Da dort das Material sehr dünnwandig ist, besteht durch die Schlagenergie beim Auftreffen die Gefahr, dass das Material sich zuerst verformt und im weiteren Verlauf auch brechen kann.

Diese Besonderheit zeichnet die Husqvarna-Äxte aus, endlich ein Werkzeug das wirklich universell einsetzbar ist.

Edelstahl-Schlagschutz

Edelstahl-Schlagschutz

Unmittelbar hinter dem Axtkopf befindet sich auf der Stielunterseite ein zusätzlicher Schutz des Werkzeugstiels durch einen Edelstahl-Profil. Gehen die Spaltschläge einmal daneben, schützt das Kastenprofil den an sich schon extrem robusten Kunststoffstiel zusätzlich. Auch hier wieder ein zusätzliches Plus an Sicherheit.

Glasfaserverstärkter Kunststoffstiel

Husqvarna Universalaxt - Kopfbefestigung

Foto: Husqvarna

Das auffälligste an den Forstwerkzeugen ist wohl der glasfaserverstärkte Kunststoffstiel, der nicht nur nahezu unzerstörbar, sondern schon bei der Herstellung dauerhaft (s. Detailfoto) mit dem Axtkopf fest verbunden wird. Ein Lösen des Axtkopfes, wie man es von alten und schlecht gepflegten Äxten her kenn, gehört dank der innovativen Fertigungstechnik bei diesen Äxten der Vergangenheit an.

GFK-Stiel der Universalaxt

Der röhrenförmig ausgeformte Stiel verfügt im hinteren, grau eingefärbten Bereich über Soft-Grip-Komponenten. Dadurch wird die Griffigkeit erhöht bzw. insbesondere bei nasser Witterung ein Abrutschen der Hand nochmals deutlich reduziert. Das kuhfußförmige Stielende verhindert beim Heruntergleiten der Führungshand das Abrutschen vom Stiel. Und auch hier bietet eine Bohrung die Möglichkeit, dass Werkzeug ordentlich in der Werkstatt aufzuhängen.

Häufig wird im Zusammenhang mit Kunststoffgriffen das so genannte „Prellen“ der Hände erwähnt. Gemeint ist hiermit, dass die Schlagenergie durch das Material an die Hände unangenehm weitergegeben wird. Hierbei muss man allerdings zwischen Fiberglasstielen aus Vollmaterial und dem bei den Husqvarana-Äxten verwendetem GFK-Material im Faser-Kunststoff-Verbund und mit elastischer Energieaufnahme unterscheiden.

Die von Husqvarna verwendeten, röhrenförmigen GFK-Stiele weisen nahezu die gleichen komfortablen Dämpfungseigenschaften wie Holzstiele bei gleichzeitiger deutlich längerer Lebensdauer auf.

Fiberglasstiele bestehen aus Vollmaterial und verfügen daher über sehr schlechte, teilweise sogar katastrophale Dämpfungseigen-schaften.

Trage- und Transportschutz

Trage- und Transportschutz

Scharfe und schneidende Werkzeuge sollen bzw. müssen nach den Unfallverhütungsvorschriften beim Transport gegen Berührung und somit auch gegen Verletzung mit einem Transportschutz abgedeckt werden. Dieser Forderung kommt Husqvarna mit einem sehr ordentlichen Transportschutz nach. Er umschließt den gesamten Axtkopf und kann nur manuell entfernt werden. Dadurch löst er sich auch beim Transport nicht unbeabsichtigt. Zudem kann das Werkzeug mit dem integrierten Tragegriff sicher mitgeführt werden.

Alle Details auf einen Blick

Foto: Husqvarna

Universalaxt 1400 und Spaltaxt 2800 im Praxistest

Heute dürfte das Spalten von Holz wohl den größten Anteil aller Arbeitseinsätze einer Axt darstellen. Daher schneiden wir uns frisches Buchen-, Hainbuchen und Eschenholz auf ofengerechte 25 cm Scheitlänge ein und legen los.

Universalaxt 1400

Mit der Universalaxt 1400 macht das Spalten auf Anhieb Spass. Der 60 cm lange Stiel bietet durch die Softkomponente den Händen einen guten Halt, der weit vorne liegende Schwerpunkt erlaubt auch eine einhändige Bedienung, z.B. beim Spalten von Zündholz. Der ca. 18,5 cm lange Axtkopf dringt leicht ein, bei den meisten Holzscheiten in typischer Brennholzstärke reicht schon eine geringe Beschleunigung der Axt, um das Holz mit einem Schlag zu spalten. Nur selten wird ein zweiter und dritter Schlag notwendig. Rein subjektiv glauben wir feststellen zu können, dass die Anti-Haft-Metallbeschichtung gut wirkt. Ein Entnehmen der Axt aus dem Holzscheit geht relativ mühelos. Was für das Rausziehen aus dem Holz gut zu sein scheint, kann ja auch beim Spaltvorgang nur von Vorteil sein.

Spaltaxt 2800

Wir greifen zur Spaltaxt 2800. Sie liegt viel wuchtiger in der Hand, der etwas längere, 70 cm lange Stiel, kommt meiner Armlänge sehr entgegen. Der Axtkopf ist mit einer Gesamtlänge von 21,5 cm um ca. 2 cm länger als der Werkzeugkopf eines professionellen Spalthammers. Auf Anhieb ist die Axt unser Favorit für das Spalten von Kurzholz. Egal ob astiges oder astfreies Holz, ob Nadel- oder Laubholz, die Axt geht extrem gut im Kurzholz. Selbst wenn sich der Axtkopf mal im astigen Holz verkeilt, drehen wir die Axt um und schlagen mit der Hammerplatte auf den Hackklotz. So schaffen wir selbst astige Scheithölzer im Nu.

Jetzt kommen Meterstücke dran. Wir spalten glatte und astfreie Meterstücke mit wenigen Schlägen ähnlich gut wie mit einem Spalthammer. Lediglich der 70 cm lange Stiel (ein Standardspalthammer hat eine 90 cm langen Stiel) dürfte für die Körpergröße unserer Tester (ca. 180 bzw. 185 cm) um ca. 10 bis 15 cm länger sein. In der Folge arbeiten wir beim Meterholzspalten in etwas gebückter Haltung.

Astige Meterstücke schneiden wir mit der Motorsäge am Kopfende so ein, dass ein Alu-Spaltkeil eingesetzt werden kann. Das schont die Hände und nimmt zudem schon einen Teil der Holzspannung raus bzw. vereinfacht den Spaltprozess. Auch hier leistet die Axt gute Dienste und die gelegentliche Keilarbeit geht mit der Husqvarna Spaltaxt 2800 absolut in Ordnung.
Beide Äxte sind absolut axial eingestielt (nicht selten befinden sich bei billigen Produkten Stiel und Schneide nicht in einer Flucht), der Anwender muss also kein Verdrehen beim Auftreffen befürchten.

YouTube-Video zum Praxistest

In der Holzernte

Wir nehmen beide Äxte mit in die Holzernte. Vor allem die leichte Universalaxt überzeugt hier beim Setzen von Plastikkeilen im Nadelholz. Durch die glatte Hammerfläche und das verhältnismäßig leichte Gewicht ist die Axt ideal für den Einsatz mit den leichten Keilen. Und dort wo jedes Gramm zählt (Hanglagen) ist die Axt schnell unser Werkzeugfavorit für die Nadelholzernte. Zudem kann man mit der scharfen Schneide den Stammfuß rasch von Moos und dicker Rinde säubern, dass schont die Motorsägenkette.

Im Laubholz empfiehlt sich die Universalaxt nicht mehr und auch die Spaltaxt stößt an ihre Grenzen. Bei umfangreicher Keilarbeit während der Baumfällung ist der kürzere Stiel und das geringere Gewicht den schweren Spalthämmern unterlegen. Und eigentlich verbietet sich auch der Vergleich eines Spalthammers mit dem einer Axt. Beide Werkzeuge haben von der Form und vom Einsatzzweck her ja unterschiedliche Zielsetzungen.

Die Axt im Härtetest

Wir testen bewusst den Schlagschutz aus Edelstahl und hauen mit dem Axtkopf am Holzscheit vorbei, so das der Stiel auftrifft. OK, dass prellt dann schon in den Fingern und sollte jedem als Warnsignal für eine besser Treffsicherheit dienen. Aber der Stiel zeigt sich völlig unbeeindruckt, noch nicht mal eine Beule od. ähnliches stellen wir fest. Die Qualität der beiden Äxte ist schon beeindruckend.

Und dann der (zufällige) Härtetest! Wir fahren mit unserem ATV samt Anhänger mit ca. 0,5 RM Buchenholz (Gewicht ca. 500 Kg) aus Versehen über den hohlliegenden Axtstiel. Zunächst befürchten wir das Schlimmste. Aber nach eingehender Kontrolle zeigt der Kunststoffstiel keinerlei Schäden. Na, dass spricht ja wohl für Qualität...und für unseren Praxistest!

Fotogalerie zum Praxistest

Fazit!

Zugegeben, dass Thema Axt wird unter Profis kontrovers diskutiert. Braucht man heute nicht mehr, sagen die Einen. Ist ein unbedingtes Muss, sagen die Anderen.

Wir haben es Eingangs schon gesagt, unserer Meinung nach gehört eine Axt in jede Waldarbeits-Grundausstattung! Nicht nur zum Spalten von Holz, auch zum Entasten einzelner Äste und zum Säubern des Stammfußes von abrasivem Schmutz. Und nicht selten ist die Axt die letzte Rettung, wenn die Motorsäge mal beim Trennschnitt eingeklemmt wurde.

Wer kompromisslos auf qualitativ hochwertiges Werkzeug setzt, kommt dann an diesen Äxten kaum vorbei.

Hochwertige Materialien in Verbindung mit ausgezeichneter Spaltleistung sorgen für sicheres und ergonomisches Arbeiten. Der extrem robuste Stiel gefiel uns ebenso gut wie die ausgewogene Axtgeometrie. Und (zugegeben auch darüber kann man unterschiedlicher Auffassung sein) dass an die neue Sägengeneration angepasste Design gefiel uns auf Anhieb sehr gut. Der in den typischen Husqvarna-Farben hergestellte Stiel war im Wald immer gut sichtbar. Und selbst nach einigen Tagen im Holz war die Farbe nach einer gründlichen Reinigung wieder gut erkennbar.

Wenn es Husqvarna jetzt noch gelingt, einen die Serie abrundenden Spalthammer mit den gleichen Details herzustellen, wären wir mit den neuen Spaltwerkzeugen wunschlos glücklich. Unser Fazit: sehr gut gemachtes Werkzeug und eben typisch Husqvarna!

Tipps für das Spalten von Lang- und Kurzholz

Gutes Werkzeug ist Voraussetzung für sicheres und effizientes Arbeiten. Aber ohne das nötige Know-How eben noch nicht alles. Daher möchte wir zum Schluss unseren geneigten Lesern noch ein paar Tipps zum Holzspalten an die Hand geben.

  • Ein alter Waldarbeitsspruch lautet "Der Baum reißt, wie der Vogel sch....". Meistens lassen sich vor allem Meterstücke besser spalten, wenn man sie vom dünnen Ende hin zum dickeren Ende spaltet. Es sei denn...
  • ...wenn ein Ast im Holzstück eingewachsen ist. Wählen Sie für den Spaltvorgang die Kopffläche aus, die am weitesten vom Ast entfernt ist. Durch den längeren Weg bis zur Verwachsung reißt das Holz oftmals besser.
  • Achten Sie auf den ?Windriss?! Viele Hölzer weisen im Stammzentrum einen Spannungsriss auf. Verlängern Sie diesen zum Rand hin und versuchen Sie mit dem Spaltwerkzeug in diese Zone zu schlagen. Auch dann spalten sich viele Hölzer einfacher.
  • Schlagen Sie zudem nicht in das Stammzentrum, sondern auf den äußeren Rand des Holzes. Trifft das Spaltwerkzeug in die Stammmitte, so wirkt die Schlagenergie nur im Zentrum, der äußere Holzbereich wirkt dabei wie ein Spannband und hält das Holz eher zusammen. Daher gilt: Holz immer vom Rand her spalten.
  • Verwenden Sie eine Alu-Spaltkeil beim Spalten von dicken und astigen Meterstücken. Schneiden Sie vorher das Meterstück von der Kopfseite her, wie in der Abbildung gezeigt, ein. Setzen Sie den Alukeil im Winkel von ca. 45 Grad schräg zur Holzfaser an, so erzielen Sie beim Eintreiben die besten Spaltergebnisse.
  • Stellen Sie sich nicht breitbeinig über das Holz! Wenn Sie vorbeischlagen, treffen Sie so mit relativ großer Wahrscheinlichkeit eines Ihrer Beine. Sie reduzieren die Gefahr um 50%, wenn Sie nur auf einer Seite stehen.
  • Spalten Sie das Holz direkt auf die richtig Dimension. Als ideal hat sich ein Scheitumfang von 20-25 cm erwiesen. Diese Größe ermöglicht ein gutes Trocknungsverhalten und bietet gleichzeitig ideale Brennflächen für die Flamme. Rundes Holz oder zu dickes Holz hingegen kohlt eher und liefert damit weniger Wärmeenergie. Im Zweifelsfall also lieber einmal mehr spalten als zu wenig.
  • Treiben Sie niemals Eisenkeile mit einem Eisenhammer. Im Laufe der Zeit entwickelt jeder Keil einen Grat, d.h. überstehende Metallsplitter. Platzen diese durch die Schlagenergie ab, können die Teilchen wie Geschosse umherfliegen und Personen verletzten. Das kann zwar auch bei einem Alukeil passieren, dass deutlich geringere Gewicht der Aluteilchen sorgt aber für weniger Rasanz. Entfernen Sie zudem den Grat der Keilabnutzung regelmäßig mit einem geeigneten Werkzeug. Grund genug also, die alten Eisenkeile gegen Alukeile auszutauschen.
  • Plastikkeile eignen sich nur als Fällkeile (bei der Baumfällung) und nicht zum Spalten von Holz. Welchen Alukeil sie hierfür verwenden, liegt in Ihrem Ermessen. Auswahl gibt es ja genug. Drehkeile sind eher für das Spalten geeignet, gerade Keile sind universell zum Fällen und Spalten zu gebrauchen.
  • Ein geeigneter Hackklotz, für das Spalten von kurzen Holzscheiten, lässt sich relativ einfach aus einem ca. 35 cm starkem Stammstück herstellen. Die Länge sollte so gewählt werden, dass der aufgestellte Holzklotz bis zur Kniehöhe des Betreibers reicht. Brechen Sie die obere Kante mit der Motorsäge, damit das Holz nicht im Außenbereich absplittert bzw. im Laufe der Zeit faserig geschlagen wird. Es empfiehlt sich, mit der Motorsäge zwei einfache Tragegriffe anzufertigen, die die Manipulation des Hackklotzes vor Ort vereinfachen.
  • Tragen Sie bei der Spaltarbeit geeignete Handschuhe (rutschhemmend) und festes Schuhwerk, am besten Sicherheitsschuhe. Eine Brille bzw. ein Gesichtsschutz schützt vor umherfliegenden Holzsplittern und versteht sich daher von selbst. Kommt die Motorsäge zum Einsatz, wird zusätzlich die komplette persönliche Schutzausrüstung für die Arbeit mit der Motorsäge fällig.
  • Eine Holzauffangvorrichtung vereinfacht das Spalten sehr. Der Benutzer muss nicht nach jedem Schlag das Holz erneut aufheben und kann mehrere Stücke in einem Arbeitsgang ofenfertig bearbeiten.